Assisifahrt 2026
Am Freitag, den 3. Juli starteten die Klassen 7a und 7b in der Früh zusammen mit Br. René und ihren Klassenvorständinnen, Prof. Staudegger und Prof. Plankensteiner-Ferrari Richtung Süden. Am frühen Nachmittag machten wir einen Zwischenstopp in Siena, wo wir die Altstadt besichtigten. Am Vortag hatte der Palio di Siena auf der Piazza del Campo stattgefunden. Mehrmals begegneten wir in der Stadt den Contraden der verschiedenen Stadtteile, die in ihren bunten, mittelalterlichen Trachten durch die Stadt zogen. In Santa Maria degli Angeli bezogen wir nach einem Großeinkauf, da wir die ganze Woche über Selbstversorger waren, unsere Unterkunft, die sich in einem Kloster der Franziskanerinnen befand. An diesem Abend kochten unsere Mitschüler uns Pasta mit Salsiccia.
Nach einem von einigen KlassenkameradInnen zubereiteten Frühstück fuhren wir am Samstag mit dem öffentlichen Bus nach Assisi. Zunächst gingen wir zur Rocca Maggiore, wo wir uns einen Überblick verschafften, anschließend besichtigten wir die Kirchen Santa Chiara und San Damiano, wo wir mehr über das Leben des Hl. Franziskus und der Hl. Chiara erfuhren. Nach einer Mittagspause erhielten wir eine Führung in San Francesco. Bis zum gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria hatten wir Freizeit und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden.
Am Sonntag wanderten wir nach dem Frühstück zur Einsiedelei Carceri, wo wir den Schlafplatz des Hl. Franziskus besichtigten und an einem Altar im Freien eine Hl. Messe feierten. (mit einem alevitisch-islamischen Impuls…) Nachmittags besichtigten wir die Basilika Santa Maria degli Angeli, einen Überbau über die Portiunkulakapelle, wo der Hl. Franziskus verstorben war.
Montags fuhren wir zunächst zur Grotte von Frasassi, wo seit 1,4 Mio. Jahren Stalagmiten und Stalaktiten wachsen. Nach einer Mittagspause ging es weiter nach Lido di Fermo an der Adria. Unser Strandaufenthalt war für alle Reisenden ein Highlight. Leider wurde unser Aufenthalt und unsere Freude durch ein aufziehendes Gewitter verkürzt. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag.
Am Dienstag konnten wir etwas länger ausschlafen, bevor wir nach Perugia fuhren. Dort erhielten wir eine Führung durch die Altstadt, welche früher wie eine Festung von dicken Mauern geschützt war. Nach der Führung konnten wir in Gruppen fünf Stunden lang selbst erkunden und herausfinden, warum Perugia auch die Schokoladenstadt genannt wird. Am Abend aßen wir gemeinsam noch einmal eine Pizza in einer lokalen Pizzeria.
Die Fahrt nach Assisi ist zweifelsfrei für die kommenden Jahrgänge empfehlenswert, da sie gut zur Geschichte unseres Franziskanergymnasiums passt. Wir haben in diesen Tagen einiges über Franz von Assisi erfahren können und trotzdem kam die Freizeit nicht zu kurz.
Text: Laura Waldnig, 7a und Philipp Larcher, 7b
Fotos: Br. René Dorer